Manche VW-Besitzer haben scheinbar unlösbare oder kuriose Probleme,
auf die ich dann doch oft eine Antwort weiß. Sie finden die Tips übrigens
auch in meinen Teilekatalogen
wieder.
Haben Sie einen guten Tip oder Trick, der hier erscheinen soll? Dann
geben Sie am Seitenende Ihren Senf dazu!
Liste der Tips
Die Tips auf dieser Seite sind in folgende Rubriken unterteilt.
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Motor
Bleifreies Benzin?
Nach langjährigen Erfahrungen zahlreicher VW-Besitzer vertragen
die Ventilsitze aller serienmäßigen, luftgekühlten VW-Motoren
problemlos bleifreies Normalbenzin. Zylinderkopfschäden sind größtenteils
auf Wartungs- oder Bedienungsfehler (z.B. zu enges Ventilspiel, Überhitzung)
zurückzuführen.
Ausbau der unteren Riemenscheibe (Typ 1-Motor) bzw. des Lüfterrades
(Flachmotor)
Zum Lösen der Riemenscheiben- bzw. Lüfterradschraube darf die Kurbelwelle auf keinen Fall an der Schwungscheibe gegen Mitdrehen blockiert werden!!! Dadurch kann nämlich die Kurbelwelle in sich verdreht werden, wobei schon wenige Grad das Todesurteil bedeuten! Der Motor wird dann nie wieder rund laufen!
Am elegantesten geht’s mit einem Preßluftschlagschrauber, sonst muß man einen sehr stabilen Schraubenzieher o. ä. durch einen der Schlitze stecken und am Motorgehäuse abstützen. Besser die Riemenscheibe wird beschädigt als die Kurbelwelle!
Umgekehrt gilt natürlich das Gleiche! Die Schwungscheibe wird am schonendsten mit Spezialwerkzeug blockiert, im Notfall kann an Stelle einer Druckplattenbefestigungsschraube eine längere Schraube eingedreht werden, die sich am Motorgehäuse abstützt.
Nach Austausch der Schwungscheibe
muß unbedingt das Axialspiel der Schwungscheibe neu eingestellt werden (nachzulesen in gängigen Reparaturanleitungen)! Sonst wird auf Dauer das vordere Kurbelwellenlager samt Lagerbock im Motorgehäuse beschädigt!
Ölverlust
Der Klassiker schlechthin unter den Ursachen für Ölverlust
ist ein defekter Kurbelwellendichtring. Häufig sind ferner undichter
Ölkühlerflansch, Ölfilterflansch (nur Flachmotor im Bus),
Ventildeckel, Öldruckschalter, Benzinpumpenflansch, Lichtmaschinenträger
(nicht Flachmotor) und Ölsiebdeckel. Seltener als vielfach vermutet
sind es die Stößelstangenschutzrohre.
Apropos: Letztere können beim Flachmotor im VW Bus ausgebaut werden, ohne die Zylinderköpfe abzunehmen. Näheres steht in gängigen Reparaturanleitungen.
Motorentod durch Vollgas
Überhitzung ist Todesursache No. 1 bei luftgekühlten VW-Motoren. Die Gefahr wächst mit zunehmendem Hubraum und zunehmendem Luftwiderstand und Fahrzeuggewicht.
Empfohlene Maßnahmen:
1. Öltemperaturanzeige einbauen und Abweichung feststellen (Öl im Kochtopf erwärmen, Fühler reinhalten. Anzeige mit geeichtem Thermometer vergleichen.)
2. Bei Hinweisen auf zu hohe Öltemperatur (> 120° C ohne besondere Belastung):
2.1. Motorraumdichtung überprüfen, ggf. erneuern; keine Motorabdeckbleche weglassen! Die Abdichtung des Motorraums nach unten (zum heißen Auspuff und zum Straßenstaub) ist für die Funktion der Kühlung äußerst wichtig!!
2.2. Vergaserzustand und -einstellung überprüfen. Magere Einstellung oder Abmagerung durch Nebenluft bedeutet höhere Temperatur!
2.3. Zündung korrekt einstellen, d. h. keinesfalls auf zu frühen Zeitpunkt, eher auf später einstellen. Frühzündung bedeutet höhere Temperatur!
2.4. Prüfen, ob das Gebläserad durch Papierfetzen, Blätter, Lappen o. ä. verschmutzt ist. Keinesfalls derartige lose Gegenstände im Motorraum aufbewahren, z. B. den berühmten Zettel mit Vermerk des letzten Ölwechsels!
2.5. Motor ausbauen, zerlegen, reinigen(!!), insbesondere die Kühlrippen
2.6. evtl. moderneres Kühlsystem oder größeren Ölkühler einbauen (Motortypen F, H, B)
2.7. evtl. Thermostat und Kühlluftklappen weglassen; bei reinem Sommerbetrieb fällt die etwas längere Warmlaufphase kaum ins Gewicht
2.8. beim Zusammenbau auf dichtes Abschließen der Verblechung achten.
2.9. heißes Öl ist dünner als kaltes, daher evtl. dickeres Öl der Viskosität 20W-50 verwenden.
2.10. Evtl. hinter dem Nummernschild ein großes Loch in die Motorhaube schneiden und Nummernschild mit Distanzscheiben montieren.
2.11. Gewicht sparen!! Müssen es die mehrere 100 kg schwere Campingausstattung, mehrere Fahrräder, ein vollbeladener Dachgepäckträger, Holz- oder Metallkisten fürs Gepäck sein oder genügt evtl. eine etwas spartanischere Variante?
2.12. Reifendruck kontrollieren: 0,3 bar mehr als in der Bedienungsanleitung können es problemlos sein! Je nach Gewicht und Fahrstrecke (Autobahn) auch noch mehr. Das verringert den Abrollwiderstand.
Der Einbau eines Frontölkühlers dürfte sich nach Ergreifung dieser Maßnahmen erübrigen. Zudem wird durch einen solchen zwar das Öl, nicht jedoch werden die Zylinderköpfe besser gekühlt!
Dennoch: luftgekühlte VW-Motoren sind nicht vollgasfest!! Die Gefahr der Überhitzung unter Vollast bleibt!
Moderne, verbesserte Kühlung für alte Motoren
Das Kühlsystem der 1300er bis 1600er Motoren vor 8/70 (Kennbuchstaben
F, H, B) läßt sich mit nicht allzu großem Aufwand auf
das Kühlsystem ab 8/70 umrüsten, ohne daß die Optik
des Motors merklich verändert wird. Vorteil: Insgesamt bessere
Kühlung durch breiteres Gebläserad und größeren
Ölkühler, bessere Kühlung des 3. Zylinders durch versetzten
Ölkühler. Hochgradig empfehlenswert besonders für 1500er-
und 1600er-Motoren!
Motorraumdichtung
Die Abdichtung des Motorraums nach unten (zum heißen Auspuff und
zum Straßenstaub) ist für die Funktion der Kühlung äußerst
wichtig!
Kombination von Ausrücklager und Druckplatte
Das Ausrücklager (ungeführt, serienmäßig bis ca.
1970/zentrisch geführt, serienmäßig ab ca. 1970) muß
unbedingt mit der richtigen Kupplungsdruckplatte (mit/ohne Anlaufring)
kombiniert werden! Sonst können beide mitsamt der Ausrückwelle
zerstört werden!!
Motor von Hand ankurbeln
Setzt natürlich voraus, daß Kurbel und Spezialschraube an Riemenscheibe vorhanden sind. Das Ankurbeln geht ziemlich leicht, wenn man folgende „Tricks“ beherzigt:
1. 2-3 Mal Gas geben, damit Benzin ins Ansaugrohr befördert wird.
2. Motor ein paar Mal langsam durchdrehen, damit das Gemisch in die Zylinder befördert wird.
3. Gashebel am Vergaser bei Halbgas arretieren, z. B. mit reingestecktem Lappen o. ä.
... dann müßte der Motor beim 1., 2. oder spätestens 3. ruckartigen Durchdrehen anspringen (falls man nicht vergessen hat, die Zündung einzuschalten...)
Tank/Heizung/Lüftung
Größerer Tank für T1
Ein T2-Tank paßt auch in einen T1 (ab 3/55)! Ist etwas eng, aber an der Karosserie muß nichts geändert werden! Vorteil: knapp 60 l Volumen statt 40! Allerdings muß der Einfüllstutzen vom T1-Tank abgesägt und mittels eines Gummischlauches (Lieferfähigkeit auf Anfrage) am T2-Tank befestigt werden. Ferner wird ein Tankanzeigen-Geber vom T2 benötigt, die Tankhaltebänder müssen verlängert und die Entlüftungsrohre am Tank verschlossen oder mit Schläuchen verlängert und hochgelegt werden.
"TÜV" für Standheizung im Kübelwagen
Falls es bei der Hauptuntersuchung ("TÜV") Probleme gibt,
weil der Wärmetauscher der Standheizung zu alt ist (mehr als 10
Jahre): man darf auch ohne Heizung fahren! In § 35c StVZO heißt
es: "Geschlossene Führerräume von Fahrzeugen [...] müssen
ausreichen beheizt [...] werden können." Der Kübelwagen
ist aber laut Fahrzeugbrief/-schein eindeutig ein "PKW offen"!
Oder: Standheizung total zerlegen und dem Prüfer den (meist) neuwertigen
Wärmetauscher präsentieren!
Defekte Standheizung
Erfahrungsgemäß gehen Eberspächer-Standheizungen (fast)
nie wirklich kaputt. Funktionsstörungen sind fast immer auf eine
defekte Benzinpumpe, undichte Benzinschläuche, schlechte Verkabelung/Kontakte,
eine verschmutzte Glüh-/Zündkerze oder andere Kleinigkeiten
zurückzuführen.
Bei Heizungen mit getakteter Benzinpumpe (erkennbar an aufgesteckten Benzinschläuchen; der Eingang ist genau gegenüber des Ausgangs) ist sehr oft der mechanische Taktgeber am Gebläsemotor defekt. Der Takt kann auch durch ein Blinkrelais erzeugt werden. Das erfordert eine kleine Schaltungsänderung und erspart den teuren und aufwendigen Austausch des Gebläsemotors.
Asbest in Heizschläuchen
dieses krebserzeugende Material wurde bis in die 70er-Jahre hinein teilweise als Dichtung für die Heizschläuche zwischen Wärmetauscher und Karosserie verwendet! Das sollte bei Gelegenheit unbedingt gegen Gummidichtungen ausgetauscht werden.
Vorderachse/Hinterachse
Vorderachse schweißen beim VW Bus?
Schweißarbeiten an der Vorderachse sind in gewissem Umfang zulässig. Siehe http://vwbus2.dyndns.org/bulli/michaelk/vw_bus_d/va_schwe.htm.
Nachteil von Verbreiterungen
Eine Vergrößerung der Spurweite (z. B. durch Breitreifen)
an der Vorderachse bewirkt einen schlechteren Geradeauslauf.
Stoßdämpfer
Stoßdämpfer in Original-Qualität sind erfahrungsgemäß
äußerst langlebig, können außerdem in ausgebautem
Zustand gut geprüft werden und sind leicht auszuwechseln (außer
bei VW 1302/03 vorne). Daher können meines Erachtens ohne weiteres
gute, gebrauchte verwendet werden (falls die "alten" überhaupt
mal kaputt gehen).
Lenkrad-Vibrieren
Typische Ursachen für Lenkrad-Vibrieren bei ca. 80 km/h sind: defekter
Lenkungsdämpfer, schlecht ausgewuchtete Räder, krumme Felgen,
Spiel in der Radaufhängung. Beim Käfer 1302/03 zusätzlich verschlissene Gummilager in den Querlenkern und für den Stabilisator.
"Alte" Lenkräder im Käfer/Kübelwagen
ab 1974
Der Umbau von Fahrzeugen ab Bj. 74 auf die "alte" Lenksäule
zur Verwendung der 2-Speichen-Lenkräder ist zwar möglich,
aber sehr aufwendig. Außer der Lenksäule müssen auch
Mantelrohr, Wischer-, Blinkerschalter, und Zündschloß samt
Gehäuse, Lenksäulenlager und Kabelbaum umgebaut werden!
Umbau von Pendelachse auf Schräglenker (Käfer und Kübelwagen)
ist NICHT ohne weiteres möglich, da die Aufnahmen für die Achslenker fehlen und äußerst schwierig paßgenau einzuschweißen sind! Die einfachste Möglichkeit ist der Austausch des kompletten Fahrgestells. Umgekehrt ist zwar der Umbau von Schräglenker-Hinterachse auf Pendelachse mit einigem Aufwand ohne Austausch des Fahrgestells möglich, aber nicht TÜV-gerecht.
Richtiger Einbau von geteilten Gelenkmanschetten bei Pendelachse
Die Naht der geschlitzten Gelenkmanschette muß nach vorne oder hinten zeigen (NICHT nach oben), damit sie den Bewegungen des Achsrohres folgen kann!
Abdichten der Radlager bei Pendelachse (insbesondere bei Vorgelege, also Kübelwagen bis 2/73, Bus bis 7/67)
Um den Ölverlust dauerhaft zu stoppen, sollten bei/nach dem Einbau des Dichtsatzes noch folgende Punkte beachtet werden:
1. Der Anlaufring für den Wellendichtring darf nicht rostig oder riefig sein.
2. Der Radlagerdeckel muß plan sein.
3. Schrauben des Radlagerdeckels nach einigen 100 km Fahrt nachziehen.
Füllmenge des Vorgeleges (Kübelwagen bis 2/73, Bus
bis 7/67)
Auf jeder Seite gehören 0,25 l Getriebeöl rein. SAE 90 oder
85 W 90.
Spiel in Gelenken der Antriebswellen bei Schräglenkerachse
Erfahrungsgemäß ist es kein Problem, wenn die Gleichlaufgelenke etwas Spiel haben oder sogar schon leichte Klopfgeräusche machen. Meist reicht es, die Gelenke einigermaßen vom alten Fett zu befreien, frisch zu fetten und andersherum, d. h. entgegen der bisherigen Drehrichtung wieder einzubauen.
Räder/Bremsen
Bremsen-Rubbeln
Dafür sind statt unrunder Bremstrommeln oft "krumme"
Felgen verantwortlich, besonders bei Fahrzeugen mit dem alten 205 mm-Lochkreis (5-Loch).
Vor- und Nachteile von Scheibenbremsen
Die Bremswirkung von Scheibenbremsen ist wegen der fehlenden Selbstverstärkung
meist schlechter als bei Trommelbremsen! Vorteil von Scheibenbremsen
ist, daß diese weniger schnell überhitzen, weniger leicht
einseitig wirken und nicht nachgestellt werden müssen.
Karosserie/Aufbau
Rostvorsorge
Nach abgeschlossenen Karosserie- und Lackierarbeiten empfiehlt sich eine sorgfältige Hohlraumkonservierung. Zweckmäßig sind dafür Mittel auf Fett-Basis, z. B. Mischungen aus Fett und Öl; damit habe ich selbst gute Erfahrungen gemacht. Oder Mike Sander’s Korrosionsschutzfett. Mittel auf Wachsbasis sind weniger geeignet, da sie noch vorhandenen Rost meist nicht dauerhaft vollständig isolieren und somit nicht stoppen können.
Rostige Trittbretter am Käfer
Das Bißchen schwarze Farbe auf neuen Trittbrettern ist als Rostschutz
auf keinen Fall ausreichend!
Linke Türen teurer als rechte?
Gebrauchte Fahrertüren sind durch häufigere Benutzung, und
weil sie immer der "Schmutz-Seite" der Straße zugewandt
sind, in gutem Zustand wesentlich seltener als Beifahrertüren.
Vor- und Nachteile von Sekurit- und Verbundglasscheiben
Verbundglas-Scheiben sind sicherer (halten nach einem Einschlag noch
zusammen) als Sekurit-Scheiben (zerspringen in Tausende kleiner Krümel),
sind aber weniger stabil und werden mit der Zeit (oft schon nach wenigen
Jahren) vom Rand her milchig. Letzteres läßt sich verhindern, wenn der Rand vorm Einbau mit Klarlack behandelt wird.
Widerspenstige Gummidichtungen?
Neue Gummidichtungen lassen sich wesentlich leichter unter Verwendung von Reifenmontagepaste einbauen!
Durchgesessene Sitze
mit Federkern lassen sich oft leicht und kostengünstig "aufpolstern",
indem man zwischen Federkern und Gummihaarmatte ein Stück Pappe, Teppich(fliese) o. ä.
einlegt. Meist haben sich nämlich nur die Federn in die Gummihaarmatte
eingedrückt.
Schlechte Sicht im Kübelwagen?
Matte oder verkratzte Steckfenster und Heckscheiben lassen sich durch
Polieren mit handelsüblichem Lackreiniger auf Vordermann bringen.
Elektrische
Anlage
Umrüstung von 6 V auf 12 V
Folgende Teile müssen ausgetauscht werden:
- Batterie
- Massekabel an Batterie (ist sonst je nach Fahrzeugtyp zu kurz oder zu lang)
- Anlasser (zur Not kann der 6 V-Anlasser beibehalten und mit 12 V betrieben werden)
- evtl. Führungsbuchse für Anlasser und Schwungscheibe oder ganzer Motor, falls nicht der Spezial-12-V-Umrüst-Anlasser verwendet werden soll.
- Lichtmaschine
- evtl. Lichtmaschinen-Abdeckblech an Gebläsekasten und Gebläserad (falls 12 V-Lichtmaschine anderen Durchmesser hat, also fast immer bei Motoren ab 25 kW/34 PS)
- Regler für Lichtmaschine (wegen anderer Bauart des Reglers evtl. andere Einbaulage nötig, statt auf der LiMa woanders im Motorraum)
- evtl. Ständer für Lichtmaschine (falls 12 V-Lichtmaschine anderen Durchmesser hat; nicht bei 18-22 kW-/25-30 PS-Motoren, hier ist die Verwendung der 90 mm-12 V- Lichtmaschine notwendig)
- Startautomatik (falls vorhanden)
- Abschaltventil am Vergaser (falls vorhanden)
- evtl. Vergaser (12 V-Startautomatik für 28 PICT ist nicht lieferbar)
- evtl. Gestänge für Beschleunigungspumpe oder Ansaugrohr oder Vergaser (falls zu wenig Platz für größere 12 V-Lichtmaschine; ausprobieren!)
- Zündspule
- Hupe
- Wischermotor
- Tankanzeige samt Spannungskonstanter (falls vorhanden und elektrisch)
- Glühlampen (Scheinwerfer, Blinker/Winker, Rücklicht, Kennzeichenbeleuchtung, Innenleuchte(n), Instrumente, Kontrolleuchten in Schaltern)
- Blinkrelais
- Fernlichtrelais (falls vorhanden)
- Warnblinkschalter (mit integriertem Relais nicht für 12 V lieferbar; Änderung der Verkabelung notwendig)
- Radio (falls vorhanden und nicht umschaltbar)
- Relais für Zusatz-Scheinwerfer u. a. (falls vorhanden)
Ferner muß vor die Spule in den Winkern (falls vorhanden) ein Widerstand geschaltet werden.
NICHT ausgetauscht zu werden brauchen insbesondere Schalter, der Geber für die Tankanzeige (falls vorhanden), die Zündanlage (außer der Zündspule)
Mehr "Saft" durch Umrüstung von Gleichstrom auf Drehstrom-Lima
Dabei müssen mindestens der Kabelbaum angepaßt und der Träger ausgetauscht werden. Ferner kann es Platzprobleme am Vergaser (Gestänge für Beschleunigungspumpe) und an der Benzinpumpe geben. Ggf. muß eine spezielle, etwas nach links geneigte Pumpe eingebaut werden.
Verteiler ohne Unterdruck-Regelung, z. B. Bosch 009
Von der Verwendung eines nur fliehkraftgeregelten Verteilers ist eigentlich grundsätzlich abzuraten (es sei denn, aus technischen Gründen ist keine Unterdruckentnahme am Vergaser möglich, evtl. bei Zweivergaseranlagen)!! Durch die fehlende Unterdruckregelung ist die Zündzeitpunktverstellung nur drehzahl-, nicht lastabhängig, was vor allem im unteren Drehzahlbereich Drehmomenteinbußen und letztlich auch höheren Benzinverbrauch zur Folge hat!
Ein serienmäßiger (qualitativ hochwertiger) Verteiler läßt sich durch Entfernen der Unterdruckregelung und einige, weitere kleine Änderungen leicht in einen „009“ umbauen...
Anlasser geht nicht?
Übrigens: falls der Magnetschalter ab und zu nicht anspricht (es „klickt“ nicht), besonders bei heißem Motor, hilft es oft schon, den Ausrückhebel für das Ritzel und die Zugbuchse am Magnetschalter zu reinigen und gründlich neu zu fetten oder zu ölen. (Dafür ist der Ausbau des Magnetschalters nach Ausbau des Anlassers notwendig). Ursache für Startprobleme ist aber oft nicht der Anlasser, sondern der Zünd-/Anlaßschalter am Zündschloß! Fehler wie folgt einkreisen: Gang herausnehmen(!!), am Anlasser Klemme 50 (das aufgesteckte Kabel) mit Klemme 30 (das angeschraubte Kabel) verbinden. Dreht nun der Anlasser, ist höchstwahrscheinlich der Zünd-/Anlaßschalter defekt.
Blinkerkontrolleuchte geht nicht?
Blinker funktioniert, aber die Kontrolleuchte im Tacho nicht? Kabel
am Blinkrelais vom Kontrolleuchtenanschluß abziehen und mit an
Klemme 49a anschließen (nur Blinkrelais in Quaderform mit Loch in der Mitte).
Tankanzeige spinnt?
Wenn die elektrische Tankanzeige falsch anzeigt, kann man den Fehler
wie folgt einkreisen: Kabel vom Tankgeber abziehen und auf Masse halten.
Wenn die Anzeige nun voll ausschlägt, ist der Geber defekt, sonst
die Tankanzeige, der Vorwiderstand oder das Kabel. Häufigster Fehler
ist schlechter Massekontakt zwischen Geber und Tank.
Ihr
Senf zu diesen Tips
Wenn Sie statt Senf Ketchup dazugeben möchten, bitte
hier lang...
Sie haben eine gezielte Frage, die Sie hier nicht beantwortet finden?
Sie haben einen kuriosen Tip, den Sie anderen VW-Besitzern zugänglich
machen möchten? Schreiben Sie mir! Wenn der gegebene Tip wirklich gut
ist, veröffentliche ich ihn hier.
Bitte seien Sie so detailliert wie möglich. Geben Sie an, für welches
Modell und welchen Typ, Baujahr, etc. der Tip zutrifft. Für allgemeine
Fragen Ihrerseits sehen Sie dagegen bitte auf meine
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Sie ein E-Mail!