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An der Grenze schließlich holt uns die Bürokratie wieder ein. Vor der Einreise nach Libyen muß man eigens eine Haftpflichtversicherung abschließen, libysche Nummernschilder und ein Carnet de Passage erwerben. Letzteres ist eine Art Zollerklärung, in der man sich verpflichtet, das eingeführte Auto auch wieder auszuführen. Dabei muß man unter anderem die Anzahl der Reserveräder, ob man ein Radio hat und die Farbe der Sitze(!) angeben.
Nach einem Abstecher nach Sabrata, einer weiteren römischen Ausgrabungsstätte, haben wir genug von der Zivilisation und fahren direkt nach Süden in die Sahara.
Nach nur 50 km entdecke ich, daß der Stoßdämpfer hinten rechts abgebrochen ist! Bedingt durch den Umbau der Hinterachse sind die hinteren zu kurz und werden ständig auf Zug belastet. |
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Tatsächlich wimmelt es in der Gegend nur so von den Felsbildern, wenngleich man den Blick erst etwas schulen muß, um sie aus der Ferne zu entdecken. Ohne besondere Komplikationen erreichen wir den Campingplatz wieder. Von dort schlagen wir dann bald wieder die nördliche Richtung ein. Nach Tripolis sind es rund 1000 km. Auf einem 500 km langen Teilstück kommt man durch drei Orte mit jeweils vielleicht ein paar 1000 Einwohnern. Die Reise geht zügig zurück nach Tunesien. Hinter der Grenze trifft man wieder die Geldscheinbündelwinker. Unser mittlerweile erworbenes Verhandlungsgeschick und unsere Unverfrorenheit ermöglichen es, die übrigen lybischen Dinar fast ohne Kursverlust in tunesische zurückzuwechseln!
Am 13.11.1999 hat uns Deutschland wieder - mit Frost und Schneefall. |